Aktuelle Nachrichten

Pressemitteilung des Landeselternrat zum Unterricht im Wechselmodell

Der Landeselternrat Sachsen bezieht Stellung zur Warnung des sächsischen Kultusministers Christian Piwarz zum leichtfertigen Übergangs zum Wechselmodell - "Sachsen gegen Unterricht im Wechselmodell".

Mit viel Interesse und gleichzeitig mit großer Verwunderung haben wir am Montagabend die Ausführungen des Kultusministers Christian Piwarz in der Sächsischen Zeitung gelesen. Hier war die Rede von „einer verlorenen Schülergenerationen“, „leichtfertiger Übergang zum Unterricht im Wechselmodell“ und „entsetzen“ zu lesen.

Die ganze Pressemitteilung zum Download finden Sie hier:

Den Artikel in der Sächsischen Zeitung hier zum nachlesen:

Ergebnisse zur Umfrage des Landeselternrat Sachsen

Liebe Eltern,

es hat zwar einigen an Zeit in Anspruch genommen, aber wir haben es geschafft: die Auswertung unserer Umfrage steht nun für alle zur Verfügung!
Die Umfrage wurde insgesamt 14.731 mal beantwortet. Wir waren absolut überwältigt und möchten euch herzlich für eure Teilnahme danken!
Sicher ist nicht alles optimal gelaufen und es tut uns sehr leid, dass einige zu spät davon erfahren haben. Diese und andere Erkenntnisse werden wir auch mitnehmen, um es zukünftig noch besser hinzubekommen.

Sollten sich aus der Auswertung Fragen oder Anmerkungen ergeben, kontaktiert uns gern über info@ler-sachsen.de. Wir geben uns wie immer viel Mühe, schnellstmöglich zu antworten.

Viel Spaß beim Lesen,
Euer Landeselternrat Sachsen

Umfrage des Landeselternrats Sachsen

Liebe Eltern, vielen Dank für die zahlreichen Antworten auf unsere Umfrage - es haben fast 15.000 Eltern teilgenommen. In den kommenden Tagen werden wir die Antworten analysieren, auswerten und im Anschluss hier veröffentlichen.

Als Landeselternrat Sachsen sind wir die gewählten Vertreter aller Eltern in Sachsen mit minderjährigen Kindern an Schulen. Als Ihre Vertreter versuchen wir immer, ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation der Eltern, die wir vertreten, zu erhalten. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich fünf Minuten Zeit zu nehmen, um an unserer Umfrage teilzunehmen. Da es uns wichtig ist, ein differenziertes Bild nach Schulformen zu erhalten, möchten wir Sie bitten, den Fragebogen je Kind einmal auszufüllen. Sie haben entsprechend die Möglichkeiten, diesen mehrmals auszufüllen. Vielen Dank!

Die Umfrage ist abgeschlossen!

Gemeinsame Pressemitteilung des Landeselternrates sowie der Kreiselternräte Sachsens

Der Landeselternrat Sachsen sowie alle 13 Kreiselternräte beurteilen die derzeitige Situation, die durch das Kultusministerium Sachsen verursacht wurde, für nicht mehr tragbar. Dies wird durch mehrere Faktoren geprägt:

  • Fehlende Kommunikation
  • Ergriffene Maßnahmen und Vorgaben sind nicht stimmig
  • Drohungen mit Ordnungsbehörden und Inobhutnahme
  • Fehlende längerfristige Konzepte

Die ganze Pressemitteilung zum Download finden Sie hier:

Schulöffnungen ab 18. Mai 2020

Am 08. Mai 2020 wurde seitens der Landesregierung entschieden, dass die Schulöffnungen in die dritte Phase gehen. Während die weiterführenden Schulen wie Oberschulen und Gymnasien etc., den Präsenzunterricht kapazitätsabhängig planen konnten, bestand für die Grundschulen und die Primarstufe der Förderschulen die Maßgabe alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 4 in der Schule zu unterrichten. Ebenfalls wurden von den sonst gebotenen Abstandsregeln in Grund- und Förderschulen abgesehen und dafür die strikte Einhaltung von festen Klassen- oder Gruppenverbänden vorgegeben, welches ebenfalls für die Hortbetreuen gelten soll, soweit die personell und räumlich möglich ist. Diese strikte Trennung soll eine Durschmischen der Gruppen verhindern und so die Infektionsketten nachvollziehbar machen.

Die Hinweise, dass dieses Konzept vielerorts nicht realisierbar ist und damit dieses Konzept als eher als Gefahr für die Gesundheit der Kinder angesehen wird, wurden vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK) nur bedingt gehört. Vielmehr führten erst zwei gerichtliche Eilanträge beim Verwaltungsgericht Leipzig dazu, dass das SMK - wenn auch ohne Verständnis darüber - zurückrudert und die Schulbesuchspflicht der Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschulen bis zum 05. Juni 2020 aussetzt.

Das heißt konkret, dass Sie als Eltern entscheiden , ob Ihr Kind ab Montag, den 18. Mai 2020 in die Schule geht oder nicht. Sollten Sie sich dafür entscheiden, Ihr Kind zuhause zu lassen, sind Sie dazu verpflichtet die Lernaufgaben der Schule zu bearbeiten.

Weitere Kritik erntet die geforderte Gesundheitsbestätigung, welche täglich von den Eltern zu unterschreiben ist. Hiermit soll bestätigt werden, dass das schulpflichtige Kind und die im Haushalt lebenden Personen keine Symptome ausweisen, welche denen einer Covid-19 Erkrankung ähneln. Weiterhin präzisiert Staatsminister Piwarz, dass diese tägliche Erklärung, spätestens ab dem 15. Mai 2020, Voraussetzung für den Schulbesuch sein wird und wie beim Fehlen der Erklärung verfahren werden soll. In erster Line ist der betroffene Schüler zu isolieren, die Eltern sind zu informieren und verpflichtet ihr Kind abzuholen. Sollte die nicht gelingen, so ist die Schulleitung in letzter Instanz dazu verpflichtet das Ordnungsamt einzuschalten, sodass eine Inobhutnahme des Kindes veranlasst werden kann.

Diesem Verfahren widersprechen wir, als Landeselternrat Sachsen, entschieden. Generell herrscht absolutes Unverständnis bezüglich der Gesundheitserklärung. Den Eltern diesbezüglich mit Inobhutnahme zu drohen, verstärkt die ablehnende Meinung dazu um so mehr.

Haben Sie weiterführende Fragen oder Anmerkungen, setzen Sie sich mit der Geschäftsstelle des Landeselternrat Sachsen in Verbindung.

Hier finden Sie die aktuellen Verordnungen und Schreiben des Kultusministeriums:

Start der Abschlussklassen am 20. April

Mit der neuen Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 17. April 2020 werden die neuen Regelungen ab 20. April 2020 bekannt gegeben.

Grundsätzlich gilt, dass ein normaler Schulbetrieb bis zum 03. Mai 2020 nicht stattfindet. Ausnahmen bilden Abschlussklassen und -jahrgänge der allgemeinbildenden Schulen, berufsbildende Schulen und der Förderschulen (nicht mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung). Den Schülerinnen und Schülern soll so die Möglichkeit gegeben werden, sich nochmal intensiv auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten und diese bestmöglich abzulegen.

Die Prüfungsvorbereitungen und Konsultationen in den Schulen unterliegen strengen und wichtigen Hygienemaßnahmen, um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich zu vermeiden. Dazu stellen das Staatsministerium für Kultus und die Landesämter für Schule und Bildung den Schulen wiederverdenbare Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Weiterhin sollen Zugangskontrollen (ob Schülerinnen und Schüler respiratorische Symptome zeigen), Belehrungungen und Entzerrungen der Klassen dazu dienen, das Ansteckungsrisiko weiter zu mindern.

In allen Einrichtungen - Grund- und Förderschulen, Kindertageseinrichtungen, heilpädagogische Kindertageseinrichtungen sowie Kindertagespflege - wird ein Notbetreuungsangebot weiterhin, wenn auch in etwas erweiterter Form zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen erfahren Sie in einem separaten Beitrag.

Erweiterung der Notbetreuung

Mit Öffnung der Schulen für die Abschlussklassen und -jahrgänge der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen und der Abschlussklassen der Förderschulen (nicht mit Schwerpunkt geistige Entwicklung) zur Durchführung von Konsultationen, Prüfungsvorbereitung und Prüfungen, war es notwendig, auch die Angebote der Notbetreuung zu erweitern. Hier heißt es auf der Seite Coronavirus in Sachsen dazu:

Ein Anspruch auf Notbetreuung besteht, wenn:

  • beide Personensorgeberechtigten oder der alleinige Personensorgeberechtigte bzw. in Fällen der Umgangsregelung der zur Antragstellung aktuell Personensorgeberechtigte in einem Sektor der Kritischen Infrastruktur nach Anlage 1 tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert sind,
  • nur einer der Personensorgeberechtigten in folgenden Bereichen tätig ist und auf-grund dienstlicher und betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann:
    • Gesundheitsvorsorge und Pflege
    • Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr
    • Öffentlicher Personennahverkehr
    • Polizei- und Justizvollzugsdienst
    • Schuldienst und Kindertagesbetreuung (einschließlich Schülerinnen und Schüler in Abschlussklassen mit betreuungspflichtigen eigenen Kindern
    • Komunal- oder Staatsverwaltung, sofern ein Personensorgeberechtigter mit den Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist

Voraussetzungen für die Notbetreuung ist, dass die Kinder und deren Personensorgeberechtigte

  • keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen und
  • nicht in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen. Dies gilt nicht für Personensorgeberechtigte mit Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung, die in Ausübung ihrer Tätigkeit und bei Nutzung entsprechender Schutzausrüstung an Covid-19 erkrankte Patienten betreuen.

Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind über die oben genannten Voraussetzungen hinausgehend mehrfachbehinderte und schwerstmehrfachbehinderte Integrationskinder, unabhängig vom Beruf der Eltern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.coronavirus.sachsen.de/faq-notbetreuung-4371.html

Formular zur Erklärung des Bedarfs einer Notbetreuung in Kita und Schule

Liste der Sektoren der kritischen Infrastruktur

Öffnung der Schulen für Abschlussklassen

Das sächsische Kabinett hat heute entschieden, dass die Abiturprüfungen an den allgemeinsbildenden und beruflichen Gymnasien in öffentlicher und freier Trägerschaft, unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsschutzes, zu den geplanten Terminen ab dem 22. April 2020 stattfinden.

Gleichzeitig wurde die Entscheidung getroffen, ab dem 20. April 2020 die Gymnasien sowie Ober- und Förderschulen (mit Ausnahme des Förderschwerpunktes geistige Entwicklung), die entsprechenden Bildungsgänge an den Schulen des zweiten Bildungsweges und die berufsbildenden Schulen für die Abschlussklassen zu öffnen.

Konsultationen werden ab dem 20.04.2020 ermöglicht und schulintern abgestimmt. Weiterhin wird den Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit eingeräumt, selbst zu entscheiden, ob sie an dem regulären Prüfungstermin oder dem Termin zur Nachprüfung, ab dem 13. Mai 2020 teilnehmen möchten. Hierzu ist kein besonderer Nachweis nötig, jedoch ist, in diesem Fall, der Prüfungstermin der Nachprüfung verpflichtend. Wer wiederum aus wichtigem Grund am Nachtermin gehindert ist - ärztliches Attest erforderlich - dem wird ein weiterer Prüfungstermin noch vor den Sommerferien ermöglicht.

Für die Schülerinnen und Schüler zum Haupt- oder Realschulabschluss, sowie im berufsbildenden Bereich, wird die Zeit bis zum Prüfungsbeginn am 25. Mai für eine intensive Vorbereitung genutzt.

Die Allgemeinverfügung wird dahingehend geändert, dass der Unterricht in den Abschlussjahrgängen und eine Durchführung von Prüfungen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen möglich wird. Insbesondere wird dabei berücksichtigt, dass sowohl für den Unterricht in den Abschlussjahrgängen als auch für Prüfungsvorbereitung und Prüfungsdurchführung das gesamte Schulgebäude genutzt werden kann und sich nur die betreffenden Schüler, Lehrer und sonstiges erforderliches Personal in diesem Zeitraum im Schulgebäude aufhalten darf. Das Unterrichts- und Prüfungsgeschehen kann unter diesen Bedingungen räumlich so entzerrt werden, dass Infektionen nach menschlichem Ermessen weitestgehend vermieden werden können

Weitere Informationen sind im SMK-Blog enthalten.

Aufruf zum Erfahungsaustausch

Liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler

wir wollen euch unterstützen und euch miteinander vernetzen. Teilt uns eure Erfahrungen mit, wie Ihr die aktuelle Lernsituation meistert. Vielleicht helfen die Dinge, die Ihr macht, anderen Schüler*innen und Lehrer*innen und Eltern dabei, die eigenen Methoden zu verbessern und neue Ideen zu sammeln. Wir wollen diese positiven Erfahrungen und Ideen, welche Ihr bereits gemacht habt, sammeln und für alle anderen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern öffentlich machen, damit wir alle voneinander profitieren können. 

Aber natürlich läuft es derzeit nicht überall und auch hier wollen wir unterstützen. Wie wollen helfen, dass diese Fälle offen angesprochen werden, dass man gemeinsam Lösungen findet und dass auch die zuständigen Stellen im Kultusministerium und LaSuB informiert werden, was nicht läuft und was die Eltern brauchen.

Schreibt uns dazu eine Mail oder sendet uns eine Sprachnachricht oder ein Video an:

erfahrungen@ler-sachsen.de

und beschreibt eure Situation bestmöglich. Wir bitten euch auch, uns euren Namen und den Namen eurer Schule mitzuteilen und ob ihr damit einverstanden seid, diese Angaben zu veröffentlichen.

Helfen wir uns gegenseitig, das Beste aus der Situation zu machen!

Offener Brief zur aktuellen Lage

Liebe Entscheidungsträger*innen,
liebe Schulleiter*innen,
liebe Lehrer*innen,
sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle Lage der unterrichtsfreien Zeit stellt alle Beteiligten von Schule vor erhebliche Herausforderungen. Da sind die Lehrer², die innerhalb kürzester Zeit Aufgaben für die Schüler zur Verfügung stellen mussten und dadurch ihre vorbereiteten Dinge über den Haufen werfen und sich oftmals auch schnellstens in die digitale Welt reinfinden mussten. Da sind die Schulleiter, die plötzlich ganz viele Fragen auf dem Tisch hatten, über die man sich zuvor nie Gedanken machen musste. Die nun auch irgendwie alles unter einen Hut bekommen müssen. Die Sekretariate, die immer wieder hunderte von Anfragen entgegennehmen und Auskunft geben müssen und auch immer wieder als Blitzableiter agieren müssen, wenn die Menschen mit der derzeitigen Situation schlicht überfordert sind. Außerdem sind die Schüler nicht zu vergessen. Einige, die kurz vor ihrem Abschluss stehen und mit Erschrecken feststellen müssen, dass es Diskussionen gibt, das Schuljahr einfach zu wiederholen und man ja noch ein Jahr dranhängen könnte. Die in dieser Zeit nicht einfach mit dem Lehrer nach dem Unterricht noch 5 Minuten ein paar Fragen klären können, die nicht in eine Bibliothek gehen können, um sich da noch einmal etwas in einem anderen Buch anzuschauen. Aber auch die jüngeren Schüler, die Angst darum haben, den Lehrstoff nicht aufholen zu können und damit den Abschluss verpassen oder sich sorgen machen, wenn gerade das vielleicht im nächsten Jahr in ihrer Abschlussprüfung drankommen wird.
Den vollständigen offenen Brief lesen Sie hier:

² Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird innerhalb des Textes auf die weibliche Form verzichtet und das generische Maskulinum verwendet.

Update 23.03.2020

Ab Heute tritt eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren einschränkenden Maßnahmen in Kraft. Insbesondere wird das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt. Bezüglich der Verteilung von weiteren Lern- und Arbeitsmaterialien hat das sächsische Staatsministerium für Kultus den Schulleitern folgende Hinweise gegeben:

  1. Lehrkräfte können Lernmaterialien weiterhin im notwendigen Umfang an Schülerinnen und Schüler verteilen, weil dies zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten gehört (Ziffer 2.2. der Allgemeinverfügung)
  2. Schülerinnen und Schüler, bzw. deren Eltern dürfen hingegen die häusliche Unterkunft nicht mit der Begründung verlassen, Lernmaterialien abzugeben, bzw. zu verteilen.

Das sächsische Staatsministerium für Kultus bittet weiter, nach Möglichkeit umfassend auf digitale Lernmöglichkeiten zu setzen und diese zu nutzen.

Aktuelles 13.03.2020

Liebe Eltern,
liebe Besucher der Website,

angesichts dieser außergewöhnlichen Situation ist es uns ein Anliegen, die Eltern und Betroffenen in Sachsen bestmöglich zu informieren. Wir stehen in engem Kontakt zum Sächsischen Ministerium für Kultus sowie dem Landesamt für Schule und Bildung. Um auch sicherzustellen, dass nichts in die Welt gesetzt oder verbreitet wird, was nicht so ganz den Tatsachen entspricht, werden wir auch nur Dinge veröffentlichen, die direkt von den Behörden kommen oder von da bestätigt wurden.

Um eine möglichst effiziente und einheitliche Kommunikation zu gewährleisten, möchten wir euch bitten, eure Fragen an die Adresse notfallteam@ler-sachsen.de zu schicken. Wir werden diese gesammelt mit den Behörden besprechen und die Antworten auf der Homepage veröffentlichen. Bitte seht davon ab, separat Fragen an die Behörden zu senden, da sich diese vor Anfragen sonst nicht retten können und alles lahmgelegt wird.

Beste Grüße aus dem Landeselternrat!

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  • Anschrift
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    Postfach 10 09 10
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  • 0351 564-69920
Per Mail:

FAQ – Corona

Der Landeselternrat ist der Meinung, dass eine zeitweise Aussetzung der Schulbesuchspflicht unter bestimmten Voraussetzungen (zum Beispiel regelmäßige Teilnahme an Tests zum Lernnachweis) eine Möglichkeit wäre, um die Lage in den Klassenzimmern etwas zu entspannen.

Dies hat der LandesElternRat dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Herrn Piwarz, vorgeschlagen und wurde klar abgewiesen. Sicherlich auch aus Angst vor Diskussionen darüber, ob Schulen nicht in Gänze obsolet sind. Zudem hat sich der LandesSchülerRat für eine Schulbesuchspflicht eingesetzt.

Der Landeselternrat hat sich bereits vor Veröffentlichung der Maskenpflicht für die höheren Klassen gegen eine solche ausgesprochen und dies in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Staatsminister Piwarz auch bekräftigt. Von Seiten des SMK war kein Entgegenkommen oder eine Diskussion über andere Möglichkeiten ersichtlich.
Wir stehen da leider auch in Diskrepanz mit dem Landesschülerrat.

Der Landeselternrat Sachsen sehen die aufgezeigten Fragestellungen und Probleme und setzt sich immer wieder im Kultusministerium dafür ein, dass hier flexiblere und langfristige Lösungen gefunden werden, um die Schüler unter Beachtung der Empfehlungen des RKI zu beschulen und damit dem Schutz der Gesundheit den angemessenen Stellenwert einzuräumen.
Auch wenn es bislang in diesem Schuljahr von mäßigem Erfolg gekrönt war, werden wir nicht müde, uns weiter dafür einzusetzen.

Nach § 56 Abs. 1a IfSG bekommen die Eltern die Entschädigung, wenn das Kind unter 12 Jahren ist, keine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit besteht und die Eltern das Kind selbst betreuen müssen. Natürlich gilt dies nicht, wenn die Schule oder die Kita wegen Ferien oder Betriebsruhe sowieso geschlossen sind. Allerdings gibt es Anspruch auf Entschädigung, wenn das Kind die Grundschule besucht und im Hort angemeldet ist.
Ist das Kind in der fünften Klasse ohne Hortanmeldung, besteht kein Anspruch auf Verdienstausfall.
Bitte beachten Sie, dass wir im Landeselternrat keine derartig fundierte juristische Ausbildung haben, dass wir hier gleich einem Anwalt o.ä. beraten können und daher auch keine Haftung übernehmen können.

Nein, außer für den Schwimmunterricht, der aufgrund der Schließung der Schwimmhallen nicht stattfinden kann.

 

Nein! Es steht noch nicht bis ins letzte Detail fest, wie es an welcher Schule laufen soll. Derzeit ist geplant, dass die Prüfungen zu den geplanten Terminen stattfinden und zwischen den Prüflingen sehr viel Platz gelassen wird. Wenn eine Schule dies räumlich oder aufgrund fehlender Aufsichtspersonen nicht gewährleisten kann, gibt es auch noch Nachschreibetermine, die mit genutzt werden können.

Aufgrund dessen, dass auch wieder gewisse Fristen daran gebunden sind, z. B. die Bewerbungen an den Hochschulen, die bis Mitte Juli erfolgen müssen, laufen auch hier Gespräche, diese Fristen notfalls zu verschieben.

Update 28.03.2020
Die Kultusministerkonferenz hat am 25.
März beschlossen, an den geplanten Prüfungsterminen vorerst
festzuhalten. Den Schülerinnen und Schülern werden keine Nachteile aus
der jetzigen Ausnahmesituation entstehen.
Am 27.03.2020 wandte sich Staatsminister Piwarz mit einem Brief an alle Abiturientinnnen und Abiturienten

In jeglichen Krankheitsfällen können die Abschlussprüfungen, wie
jedes Jahr, zu den festgelegten Nachschreibe-Terminen abgelegt werden.

Unter folgenden Link erhalten Sie Antworten zu weiteren Fragen, wie z.B.:

Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Unterrichtsstoff bis zu Prüfung behandelt wurde?
Gibt es Auswirkungen auf die mündlichen Prüfungen?

und viele mehr.

https://www.coronavirus.sachsen.de/faq-pruefungen-4369.html

Das sächsische Staatsministerium für Kultus überlässt es den Schulen, bzw. den Lehrern selbst, wie und in welchem Umfang diese Lernaufgaben vergeben. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass der Umfang der Lernaufgaben und die damit verbundene Arbeitszeit sehr unterschiedlich ist. Grundsätzlich ist es den Pädagogen gestattet, den Schülern neuen Lernstoff im Selbststudium aufzutragen und auch Teile der Lernaufträge zu benoten.

Bitte bedenken Sie hierbei, dass es auch für die Lehrer Ihrer Kinder das erste Mal ist, solch eine Herausforderung zu meistern. Kommunizieren Sie aktiv mit den Lehrern und der Schulleitung, erfragen Sie Unverständliches und geben den Lehren konstruktives Feedback zu den Lernaufgaben. So werden auch die Lehrer Ihrer Kinder lernen, einzuschätzen, was für die Kinder (und auch für die Eltern) leistbar ist.

Viele Pädagogen und Lehrerverbände stimmen überein, dass zwei Stunden intensives Arbeiten, für Grundschüler eine Stunde, im häuslichen Umfeld ausreichend sind. Ebenfalls sollen Eltern von dem Anspruch Abstand nehmen, den normalen Schulunterricht zu Hause leisten zu können.

Die aktuellen Beschränkungen zwingen uns dazu, die Alltag anders zu gestalten, als wir es gewohnt sind. Neben dem normalen Haushalt arbeiten viele Elternteile im Home-Office und unterstützen gleichzeitig ihre Kindern bei den Lernaufgaben. Oft gibt es in Familien, inbesondere mit mehreren schulpflichtigen Kindern, Probleme bei der Einteilung der häuslichen Ressourcen. Auch ist es als normal anzusehen, dass nicht jedes Familienmitglied seinen eigenen Computer oder sein eigenes Tablet hat. Immer mehr Schulen versuchen, auf digitalen Wegen mit den Schülern in Kontakt zu bleiben und bieten teilweise auch Videokonferenzen an, was wir grundsätzlich begrüßen. Das führt immer öfter zu Problemen, wenn es um die Nutzung der Geräte geht, weil jeder in der Familie darauf Anspruch erhebt.

Sollten Sie Probleme mit der Teilnahme an solchen Konferenzen oder auch mit dem Herunterladen von Lernaufgaben von Portalen haben, muss das auch seitens der Schule berücksichtigt werden. Sprechen Sie die jeweiligen Lehrerinnen oder Lehrer direkt darauf an, denn auch in der aktuellen Situation sind Lehrerinnen und Lehrer dazu verpflichtet individuell und lerndifferent zu unterrichten, was schlicht auch bedeutet, dass auf die individuelle Situation des einzelen Schülers Rücksicht genommen werden muss. Wir empfehlen Ihnen, Ihre persönliche Situation der Schule zu schildern und gemeinsame Lösungen mit den Lehrerinnen und Lehrern zu finden.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen wie auch verschiedene Praktika werden bis zum Schuljahresende abgesagt oder sind abzusagen. Dies ergibt sich aus Punkt 1.1. der Allgemeinverfügung vom 16.03.2020.

Berufspraktika der verschiedenen berufsbildenden Schulen können aufgrund der deutlichen Zuordnung zum beruflichen Teil der Ausbildung dort als freiwilliger Praxiseinsatz durchgeführt werden, wo Praktikumsträger als Partner damit einverstanden sind.
Ausgeschlossen sind Praxiseinsätze in:

  • Kindertageseinrichtungen
  • Kindertagespflege
  • heilpädagogische Kindertageseinrichtungen

Die Regelung gem. § 30 Abs. 4 Nr. 3 der Schulordnung Berufsfachschule (BFSO), nach welcher der Schüler oder die Schülerin die berufspraktische Ausbildung zu 80 Prozent absolviert haben muss, um die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen, wir für das Schuljahr 2019/2020 ausgesetzt.


    Eltern, die im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten, z.B. Polizei, Ärzte, Altenpflege, können eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Die Liste der Berufe, die in den Bereich kritische Infrastruktur fallen, findet man hier: http://schule-sachsen.de/20_03_16_Allgemeinverfuegung_Corona_Kita_Schulen_Liste.pdf

    Um die Notfallbetreuung in Anspruch zu nehmen, muss der Schule/Kita die Tätigkeit nachgewiesen werden. Dies geschieht mittels eines Formblatts: http://schule-sachsen.de/20_03_16_Allgemeinverfuegung_Corona_Kita_Schulen_Formular.pdf

    Unter folgenden Link finden Sie weitere Antworten auf Fragen wie:
    Wie wird die Notbetreuung organisiert?
    Ich kann keine Notbetreuung nutzen, erhalte ich eine Lohnfortzahlung?
     
     

    Ja, grundsätzlich ist der Betrieb aller Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft eingestellt worden. Auch die Betreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sind ausgesetzt. Jedoch werden Notfallbetreungen (siehe Punkt Notfallbetreung) in fast allen Eintrichtungen angeboten. 

    Allgemeinverfügung

    Sachsens Staatsregierung und die kommunalen Trägerverbände haben sich am 20.03.2020 auf eine einheitliche Regelung bezüglich der Kita- und Hortbeiträge geeinigt. Demnach sollen die Beiträge für die Zeit der Nichtbetreuung ausgesetzt werden und keine Abbuchung mehr erfolgen. Städte und Gemeinden werden in die Vorfinanzierung gehen bis eine gestzliche Regelung dazu erarbeitet wurde.

    Die Schließung der Schulen und Kitas ist zunächst bis zum Ende der Osterferien (17.04.) angeordnet. Ob dies anschließend verlängert wird, kann derzeit nicht abgesehen werden.

    Es sind bis zum Ende des Schuljahres alle Klassenfahrten abzusagen, die ein Ziel außerhalb Sachsens haben. Klassenfahrten mit Ziel in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen, ob dies verlängert wird, bleibt abzuwarten.

    Die Stornokosten wird der Freistaat Sachsen tragen, so dass die Eltern das komplette Geld erstattet bekommen.