Aktuelle Meldungen

Aktuelle Informationen

Liebe Eltern,
liebe Besucher der Website,

angesichts dieser außergewöhnlichen Situation ist es uns ein Anliegen, die Eltern und Betroffenen in Sachsen bestmöglich zu informieren. Wir stehen in engem Kontakt zum Sächsischen Ministerium für Kultus sowie dem Landesamt für Schule und Bildung. Um auch sicherzustellen, dass nichts in die Welt gesetzt oder verbreitet wird, was nicht so ganz den Tatsachen entspricht, werden wir auch nur Dinge veröffentlichen, die direkt von den Behörden kommen oder von da bestätigt wurden.

Um eine möglichst effiziente und einheitliche Kommunikation zu gewährleisten, möchten wir euch bitten, eure Fragen an die Adresse notfallteam@ler-sachsen.de zu schicken. Wir werden diese gesammelt mit den Behörden besprechen und die Antworten auf der Homepage veröffentlichen. Bitte seht davon ab, separat Fragen an die Behörden zu senden, da sich diese vor Anfragen sonst nicht retten können und alles lahmgelegt wird.

Beste Grüße aus dem Landeselternrat!

Update 23.03.2020

Ab Heute tritt eine neue Allgemeinverfügung mit weiteren einschränkenden Maßnahmen in Kraft. Insbesondere wird das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt. Bezüglich der Verteilung von weiteren Lern- und Arbeitsmaterialien hat das sächsische Staatsministerium für Kultus den Schulleitern folgende Hinweise gegeben:

  1. Lehrkräfte können Lernmaterialien weiterhin im notwendigen Umfang an Schülerinnen und Schüler verteilen, weil dies zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten gehört (Ziffer 2.2. der Allgemeinverfügung)
  2. Schülerinnen und Schüler, bzw. deren Eltern dürfen hingegen die häusliche Unterkunft nicht mit der Begründung verlassen, Lernmaterialien abzugeben, bzw. zu verteilen.

Das sächsische Staatsministerium für Kultus bittet weiter, nach Möglichkeit umfassend auf digitale Lernmöglichkeiten zu setzen und diese zu nutzen.

FAQ – Corona

Nein! Es steht noch nicht bis ins letzte Detail fest, wie es an welcher Schule laufen soll. Derzeit ist geplant, dass die Prüfungen zu den geplanten Terminen stattfinden und zwischen den Prüflingen sehr viel Platz gelassen wird. Wenn eine Schule dies räumlich oder aufgrund fehlender Aufsichtspersonen nicht gewährleisten kann, gibt es auch noch Nachschreibetermine, die mit genutzt werden können.

Aufgrund dessen, dass auch wieder gewisse Fristen daran gebunden sind, z. B. die Bewerbungen an den Hochschulen, die bis Mitte Juli erfolgen müssen, laufen auch hier Gespräche, diese Fristen notfalls zu verschieben.

Update 28.03.2020
Die Kultusministerkonferenz hat am 25. März beschlossen, an den geplanten Prüfungsterminen vorerst festzuhalten. Den Schülerinnen und Schülern werden keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation entstehen.
Am 27.03.2020 wandte sich Staatsminister Piwarz mit einem Brief an alle Abiturientinnnen und Abiturienten

In jeglichen Krankheitsfällen können die Abschlussprüfungen, wie jedes Jahr, zu den festgelegten Nachschreibe-Terminen abgelegt werden.

Unter folgenden Link erhalten Sie Antworten zu weiteren Fragen, wie z.B.:

Wie wird sichergestellt, dass der gesamte Unterrichtsstoff bis zu Prüfung behandelt wurde?
Gibt es Auswirkungen auf die mündlichen Prüfungen?

und viele mehr.

https://www.coronavirus.sachsen.de/faq-pruefungen-4369.html

Das sächsische Staatsministerium für Kultus überlässt es den Schulen, bzw. den Lehrern selbst, wie und in welchem Umfang diese Lernaufgaben vergeben. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass der Umfang der Lernaufgaben und die damit verbundene Arbeitszeit sehr unterschiedlich ist. Grundsätzlich ist es den Pädagogen gestattet, den Schülern neuen Lernstoff im Selbststudium aufzutragen und auch Teile der Lernaufträge zu benoten.

Bitte bedenken Sie hierbei, dass es auch für die Lehrer Ihrer Kinder das erste Mal ist, solch eine Herausforderung zu meistern. Kommunizieren Sie aktiv mit den Lehrern und der Schulleitung, erfragen Sie Unverständliches und geben den Lehren konstruktives Feedback zu den Lernaufgaben. So werden auch die Lehrer Ihrer Kinder lernen, einzuschätzen, was für die Kinder (und auch für die Eltern) leistbar ist.

Viele Pädagogen und Lehrerverbände stimmen überein, dass zwei Stunden intensives Arbeiten, für Grundschüler eine Stunde, im häuslichen Umfeld ausreichend sind. Ebenfalls sollen Eltern von dem Anspruch Abstand nehmen, den normalen Schulunterricht zu Hause leisten zu können.

Die aktuellen Beschränkungen zwingen uns dazu, die Alltag anders zu gestalten, als wir es gewohnt sind. Neben dem normalen Haushalt arbeiten viele Elternteile im Home-Office und unterstützen gleichzeitig ihre Kindern bei den Lernaufgaben. Oft gibt es in Familien, inbesondere mit mehreren schulpflichtigen Kindern, Probleme bei der Einteilung der häuslichen Ressourcen. Auch ist es als normal anzusehen, dass nicht jedes Familienmitglied seinen eigenen Computer oder sein eigenes Tablet hat. Immer mehr Schulen versuchen, auf digitalen Wegen mit den Schülern in Kontakt zu bleiben und bieten teilweise auch Videokonferenzen an, was wir grundsätzlich begrüßen. Das führt immer öfter zu Problemen, wenn es um die Nutzung der Geräte geht, weil jeder in der Familie darauf Anspruch erhebt.

Sollten Sie Probleme mit der Teilnahme an solchen Konferenzen oder auch mit dem Herunterladen von Lernaufgaben von Portalen haben, muss das auch seitens der Schule berücksichtigt werden. Sprechen Sie die jeweiligen Lehrerinnen oder Lehrer direkt darauf an, denn auch in der aktuellen Situation sind Lehrerinnen und Lehrer dazu verpflichtet individuell und lerndifferent zu unterrichten, was schlicht auch bedeutet, dass auf die individuelle Situation des einzelen Schülers Rücksicht genommen werden muss. Wir empfehlen Ihnen, Ihre persönliche Situation der Schule zu schildern und gemeinsame Lösungen mit den Lehrerinnen und Lehrern zu finden.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen wie auch verschiedene Praktika werden bis zum Schuljahresende abgesagt oder sind abzusagen. Dies ergibt sich aus Punkt 1.1. der Allgemeinverfügung vom 16.03.2020.

Berufspraktika der verschiedenen berufsbildenden Schulen können aufgrund der deutlichen Zuordnung zum beruflichen Teil der Ausbildung dort als freiwilliger Praxiseinsatz durchgeführt werden, wo Praktikumsträger als Partner damit einverstanden sind.
Ausgeschlossen sind Praxiseinsätze in:

  • Kindertageseinrichtungen
  • Kindertagespflege
  • heilpädagogische Kindertageseinrichtungen

Die Regelung gem. § 30 Abs. 4 Nr. 3 der Schulordnung Berufsfachschule (BFSO), nach welcher der Schüler oder die Schülerin die berufspraktische Ausbildung zu 80 Prozent absolviert haben muss, um die Ausbildung mit Erfolg abzuschließen, wir für das Schuljahr 2019/2020 ausgesetzt.


    Eltern, die im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeiten, z.B. Polizei, Ärzte, Altenpflege, können eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Die Liste der Berufe, die in den Bereich kritische Infrastruktur fallen, findet man hier: http://schule-sachsen.de/20_03_16_Allgemeinverfuegung_Corona_Kita_Schulen_Liste.pdf

    Um die Notfallbetreuung in Anspruch zu nehmen, muss der Schule/Kita die Tätigkeit nachgewiesen werden. Dies geschieht mittels eines Formblatts: http://schule-sachsen.de/20_03_16_Allgemeinverfuegung_Corona_Kita_Schulen_Formular.pdf

    Unter folgenden Link finden Sie weitere Antworten auf Fragen wie:
    Wie wird die Notbetreuung organisiert?
    Ich kann keine Notbetreuung nutzen, erhalte ich eine Lohnfortzahlung?
     
     

    Ja, grundsätzlich ist der Betrieb aller Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft eingestellt worden. Auch die Betreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen sind ausgesetzt. Jedoch werden Notfallbetreungen (siehe Punkt Notfallbetreung) in fast allen Eintrichtungen angeboten. 

    Allgemeinverfügung

    Sachsens Staatsregierung und die kommunalen Trägerverbände haben sich am 20.03.2020 auf eine einheitliche Regelung bezüglich der Kita- und Hortbeiträge geeinigt. Demnach sollen die Beiträge für die Zeit der Nichtbetreuung ausgesetzt werden und keine Abbuchung mehr erfolgen. Städte und Gemeinden werden in die Vorfinanzierung gehen bis eine gestzliche Regelung dazu erarbeitet wurde.

    Die Schließung der Schulen und Kitas ist zunächst bis zum Ende der Osterferien (17.04.) angeordnet. Ob dies anschließend verlängert wird, kann derzeit nicht abgesehen werden.

    Es sind bis zum Ende des Schuljahres alle Klassenfahrten abzusagen, die ein Ziel außerhalb Sachsens haben. Klassenfahrten mit Ziel in Sachsen sind zunächst bis zu den Osterferien abzusagen, ob dies verlängert wird, bleibt abzuwarten.

    Die Stornokosten wird der Freistaat Sachsen tragen, so dass die Eltern das komplette Geld erstattet bekommen.

    Weiterführende Links

    Geschäftsstelle des LandesElternRat Sachsen

    Hoyerswerdaer Str. 1, 01099 Dresden
    Tel. 0351 564-69920

    Per Email können Sie den LandesElternRat Sachsen erreichen

    Geschäftsstelle:
    geschaeftsstelle(at)ler-sachsen.de oder info(at)ler-sachsen.de
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